Was sind europaweit die am häufigsten genutzten Websites beim DIY-Produkte-Einkauf?

Was sind europaweit die am häufigsten genutzten Websites beim DIY-Produkte-Einkauf?


Bekanntermaßen ist der Online-Handel eines der am schnellsten wachsenden Handelssegmente in Europa: Es wird erwartet, dass Onlineverkäufe in Deutschland, Großbritannien Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Italien, Polen und Spanien um bis zu 17 Prozent anwachsen werden. Allerdings ist der europäische Heimwerkermarkt und speziell die DIY-Händler spät dran mit dem Eintritt in den Online-Handel.  

Deutschland ist hier ein gutes Beispiel, denn erst ab dem Jahr 2011 betraten auch die großen DIY-Ketten mit der Einführung eigener Webshops den Online-Marktplatz. Dies ist umso verwunderlicher, da sich gerade ein großer Teil der kompletten DIY-Produktpalette (wie z.B. Elektrowerkzeuge oder Gartenprodukte) gut dafür eignet über den Online-Handel an den Kunden gebracht zu werden.

Jedoch kamen die DIY-Händler mit der Einführung eigner Webshops größtenteils zu spät, da reine Online-Händler (wie etwa Amazon) sich schon längst auf den deutschen Markt fest etabliert hatten – auch beim Verkauf typischer Heimwerkerprodukte. Daher hatten diese reinen Online-Händler auch einen großen Anteil daran, dass die DIY-Händler ihre eigene Onlinestrategie ausweiteten. So mussten die Baumärkte ihr altes Motto überdenken, dass derjenige das Rennen gewinnt, der die größte Verkaufsfläche am nähesten zum Kunden bringen kann.

Darüber hinaus bedroht der Preiskampf (wie etwa in Großbritannien zu sehen) die Profitabilität von Ladengeschäften mit großer Verkaufsfläche – insbesondere vor dem Hintergrund, dass reine Online-Händler generell einen Vorsprung im Preiskrieg haben.

Wie die Grafik verdeutlicht, nimmt Amazon – in den Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist – beim Handel mit DIY-Produkten in Frankreich, Deutschland, Italien, Dänemark und Österreich die führende Position ein und liegt in Spanien und Großbritannien auf dem zweiten Platz. Auch der Online-Handel über eBay hat in verschiedenen europäischen Ländern große Marktanteile in diesem Bereich.

In Ländern, wo die Marktpräsenz von Amazon nicht so stark oder gar nicht ausgeprägt ist (wie etwa in den Niederlanden oder Belgien), können sich reine DIY-Händler wie Brico oder Gamma den Platz an der Sonne sichern. Auch in Großbritannien kann sich mit B&Q ein reiner DIY-Spezialist an die erste Stelle schieben – obwohl Amazon auf der Insel eine starke Marktmacht innehat. Es wird interessant zu sehen sein, wie sich die Baumärkte in diesem Segment entwickeln, denn viele DIY-Händler wie Obi, Bauhaus oder Hornbach haben ihre Aufholjagd in verschiedenen europäischen Ländern schon erfolgreich starten können.

Auf der Basis von 2.200 monatlichen Befragungen von Verbrauchern in 11 europäischen Ländern gibt die USP Marketing Consultancy vier Mal im Jahr den europäischen Heimwerker- und Renovierungsmonitor heraus. Die aktuellen Q 1 2016-Ergebnisse gewähren aufschlussreiche Einblicke zum Online-Handel im DIY-Segment.

Über den europäischen Heimwerker- und Renovierungsmonitor

Nach den Einbrüchen beim Neubauvolumen infolge der europäischen Wirtschaftskrise ist das Wachstumspotenzial beim europäischen Wohnungsneubau auch weiterhin begrenzt. Im Gegenzug wächst der Renovierungsmarkt, der in Zukunft immer wichtiger wird. Zwar gibt es auf dem Markt viele Informationen zum DIY-Segment und zum Modernisierungsmarkt im Profisektor.

Bislang fehlte aber eine Übersicht für den gesamten Renovierungsmarkt, der die von Verbrauchern und von Profis durchgeführten Arbeiten beide enthält und die wichtigsten Trends in diesem Markt aufzeigt. Der europäische Heimwerker und Renovierungsmonitor die erste Untersuchung, die die Marktgröße und Haupttrends auf dem europäischen Renovierungsmarkt kontinuierlich nachzeichnet.

Jeden Monat werden 2.200 vollständige Interviews in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden und Spanien geführt. Das sind 26.400 Interviews unter europäischen Verbrauchern im Jahr. Die Ergebnisse werden quartalsweise berichtet und enthalten neben jeweils aktuellen Trendumfragen vertiefte Ergebnisse zu aktuellen Marktentwicklungen.

Zu den Produktkategorien, die europäischen Heimwerker-und Renovierungsmonitor erhältlich sind, gehören:

  • Badezimmerprodukte und Fliesen
  • Dachbedeckung
  • Dämmung
  • elektrische Anlagen und Gebäudeautomation
  • Farbe, Putz- und Farbenzubehör
  • Fensterdekoration
  • Fußböden
  • Gartenprodukte
  • Gipskarton und Rohgips
  • Hand-, Elektro- und Gartenwerkzeug
  • Heizung, Lüftung und Klimatisierung
  • Kleber, Abdichtung, Spachtelmasse, Mörtel
  • Küchenprodukte
  • Möbel
  • Sicherheitsprodukte
  • Tageslichtsysteme fürs Dach
  • Tapeten und Tapetenkleber
  • Türen, Fensterrahmen und Glas

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21. August 2016 / von / in

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