Vor Mietnomaden schützen

Vor Mietnomaden schützen

Viele geschädigte Eigentümer müssen ihre Immobilie sogar verkaufen, um den Schaden auszugleichen. Bei Problemen mit dem Mieter gibt der Gesetzgeber dem Vermieter eine ganze Reihe gesetzlicher Regelungen an die Hand.

Beispiele:

  • Der Mieter ist verpflichtet, die vereinbarte Miete zu entrichten. (§ 535 Abs.2 BGB)
  • Der Vermieter hat das Recht zur fristlosen Kündigung, wenn der Mieter für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete in Verzug ist. (§ 543 Abs.2, S.1 BGB)
  • Ferner ist der Mieter zur Obhut gegenüber der Mietsache verpflichtet. (§ 536 C Abs.2, S.1 BGB)
  • Die Problematik zeigt sich darin, dass die Rechtsprechung zum Mietnomadentum am Einzelfall ausgerichtet ist und auch regionale Unterschiede aufweist. Ein wichtiges BGH-Urteil vom 1. Juni 2005 eröffnet dem Vermieter den Weg der relativ schnellen Urkundenklage. (VIII ZR216/04)
  • Ein weiteres BGH-Urteil vom 18. Januar 2006 gesteht dem Vermieter zu, einen Teil der bei Vertragsschluss als Sicherheit geleisteten Kaution zurück zu behalten, wenn konkrete Nachforderungen gegen den Mieter bestehen. (VIII ZR71/05)

Vor Abschluss des Mietvertrags:

Für den potenziellen Vermieter ist es wichtig, im Vorfeld tätig zu werden, um unter den Bewerbern eine möglichen Mietnomaden ausfindig zu machen. Dadurch lassen sich Ärger und Kosten weitgehend vermeiden. Als Vermieter sollte man nicht unter Zeitdruck handeln und dem äußeren Schein misstrauen.

Private professionelle Ermittler können im Vorfeld Einkünfte über den zukünftigen Mieter einholen, sodass Sie auf der sicheren Seite sind und Ihre Immobilien auch an den richtigen Mieter vermieten, ohne böse Überraschungen zu erleben

Unsere Empfehlung

Lentz Gruppe®
Detektei Lentz & Co. GmbH

Kostenlose Infohotline: (0800) 88 333 11

31. Dezember 2016 / von / in

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