Teilinklusivmiete

Teilinklusivmiete

Bei einer Teilinklusivmiete ist ein Teil der kalten Nebenkosten bereits in der Miete enthalten.

In den meisten Fällen wird heute bei Abschluss eines Mietvertrags neben einer Kaltmiete zusätzlich eine Nebenkostenvorauszahlung vereinbart. Daneben gibt es aber auch Mietverträge, bei denen eine Teilinklusivmiete vereinbart wurde. Das bedeutet, dass einige der kalten Nebenkosten bereits pauschal mit der Miete abgegolten sind. Nur über einen Teil der Nebenkosten – jedoch zwingend über die warmen Betriebskosten – wird separat abgerechnet.

Bei der Teilinklusivmiete ist die Abrechnung für den Vermieter einfacher

Wer als Vermieter eine Teilinklusivmiete vereinbart, hat zunächst einen Vorteil: Die jährliche Nebenkostenabrechnung bereitet weniger Arbeit. Schwierigkeiten kann es jedoch dann geben, wenn der Vermieter die Miete erhöhen will. Denn Mietspiegel beziehen sich üblicherweise auf die Kaltmiete. Der Vermieter müsste also die kalten Nebenkosten aus der Teilinklusivmiete herausrechnen, um einen Vergleichsmaßstab zu haben.
Soweit sich die Höhe der Teilinklusivmiete nach einer Mieterhöhung jedoch noch im Rahmen der ortsüblichen Spanne für Kaltmieten bewegt, muss der Vermieter diesen Aufwand nicht betreiben, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH; Az.: VIII ZR 331/06).

13. Mai 2016 / von / in

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