Schriftform

Schriftform

Ein Mietvertrag über Wohnraum sollte in Schriftform abgeschlossen werden. Das Fehlen der Schriftform ist vor allem für den Vermieter von Nachteil.

Ein Mietvertrag, der längere Zeit als ein Jahr Gültigkeit haben soll, sollte in Schriftform abgeschlossen werden. Dies bedeutet, dass beide Vertragspartner eindeutig erkennbar sein müssen und der Vertrag auch von beiden Seiten eigenhändig unterschrieben werden muss. Ein Verstoß gegen die Schriftform kann vor allem für den Vermieter negative Konsequenzen haben. Denn der Vertrag ist zwar nicht ungültig, gilt dann aber automatisch als auf unbestimmte Zeit geschlossen. Wollte der Vermieter zum Beispiel einen Zeitmietvertrag schließen, so kann er sich bei fehlender Schriftform nicht darauf berufen.

Mietvertrag in Schriftform

Insbesondere wenn Vermieter und Mieter einen Mietvertrag nur durch mündliche Abrede begründen, sind die Konsequenzen für den Vermieter nachteilig: Dieser kann dann seinem Mieter zum Bespiel nicht die Betriebskosten in Rechnung stellen, sie sind mit der Miete abgegolten. Auch andere Regelungen, wie beispielsweise die Verpflichtung des Mieters zur Vornahme von Schönheitsreparaturen, können mündlich nicht vereinbart werden.

Die Schriftform ist auch bei anderen Willenserklärungen vonnöten. Insbesondere eine Kündigung der Wohnung bedarf zwingend der Schriftform. Fehlt hier die Unterschrift, ist die Kündigung ungültig.

13. Mai 2016 / von / in ,

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