Schadensersatz

Schadensersatz

Sowohl Mieter als auch Vermieter haben die Möglichkeit, gegeneinander Ansprüche auf Schadensersatz geltend zu machen.

Mieter haben beispielsweise das Recht, bei erheblichen Wohnungsmängeln entweder Mietminderung oder Schadensersatz zu verlangen. Der Vermieter ist verpflichtet, die Räume in einem Zustand zu erhalten, die den vertragsgemäßen Gebrauch ermöglichen. Demzufolge muss er auftretende Mängel beseitigen lassen. Tut er dies innerhalb einer angemessenen Frist nicht, so kann der Mieter selbst einen Handwerker mit der Mängelbeseitigung beauftragen. Das Geld, das er hierfür zahlt, kann er von dem Vermieter zurückfordern.

Auch ein Vermieter kann vom Mieter Schadensersatz verlangen, zum Beispiel wenn er Eigentum des Vermieters beschädigt. Für den üblichen Verschleiß muss der Vermieter allerdings selbst aufkommen. Dazu zählen beispielsweise kleine Kratzer auf dem Parkettboden oder der normale Verschleiß eines Teppichbodens. Liegt dagegen eine Beschädigung vor, die über den normalen Verschleiß hinausgeht, so ist der Mieter schadensersatzpflichtig. Gegebenenfalls muss dabei aber noch ein Abzug „neu für alt“ berücksichtigt werden.

Es ist möglich, dass der Vermieter durch entsprechende Klauseln im Mietvertrag Ansprüche auf Schadensersatz ausschließt. Nicht ausgeschlossen werden können Ersatzansprüche für Schäden, die grob fahrlässig oder mutwillig herbeigeführt wurden.

13. Mai 2016 / von / in

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