Research Update zum österreichischen Immobilienkonzern UBM Development AG

Research Update zum österreichischen Immobilienkonzern UBM Development AG


Das Unternehmen ist Entwickler und Bestandshalter von hochwertigen Immobilien (Residential, Office, Hotels etc.) und ist derzeit zu rund 90% in den drei europäischen Kernmärkten Deutschland, Österreich und Polen aktiv.

Am Montag, den 25. April, veröffentlichte das Unternehmen seinen Geschäftsbericht 2015 und lud zu einer Telefonkonferenz ein, um Zahlen und Strategie zu erläutern. Die Zahlen fielen sehr positiv aus und lagen insgesamt leicht über unseren Erwartungen. Der Output konnte aufgrund umfangreicher Verkaufsaktivitäten um 73% von 343 Mio. Euro auf 593 Mio. Euro gesteigert werden und führte zu einer Steigerung der Umsatzerlöse um 38% auf 308 Mio. Euro. Unsere Prognose lag lediglich bei 304 Mio. Euro. Auch der cash-getriebene operative Gewinn auf EBITDA-Basis stieg deutlich und konnte von knapp 39 Mio. Euro auf rund 76,5 Mio. Euro fast verdoppelt werden. Unsere Prognose lag bei knapp 71 Mio. Euro ein Stück tiefer.

Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 13 Immobilien in einem Gesamtwert von rund 380 Mio. Euro veräussern. Wir rechnen auch im laufenden Jahr 2016 vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage in UBM’s Kernmärkten mit sehr erfolgreichen Trading-Aktivitäten in einer Grössenordnung von mindestens rund 200 Mio. Euro bis 350 Mio. Euro, die nicht nur zu einem weiteren Gewinnanstieg, sondern auch zu einer Stärkung der Bilanz beitragen sollten.

Die Firma hat bereits 2015 dazu genutzt, ihre Finanzierungsseite zu verbessern. Hier ist zum einen die Kapitalerhöhung im April 2015 in einer Grössenordnung von rund 58 Mio. Euro als auch die Begebung einer fünfjährigen Unternehmensanleihe im Dezember 2015 in einem Volumen von 75 Mio. Euro (4,25% Kupon) zu nennen. Die gute geschäftliche Entwicklung wurde zudem dazu genutzt, das relativ teure Mezzaninkapital in Höhe von 100 Mio. Euro (6,5% Kupon) bereits zur Hälfte an die PORR am Jahresende 2015 zurückzuzahlen.

Für 2016 rechnen wir damit, dass der Vorsteuergewinn, der bereits in 2015 auf 50 Mio. Euro verdoppelt werden konnte, nochmals deutlich ansteigt. Eine Bandbreite von 65 Mio. Euro bis 75 Mio. Euro erscheint uns realistisch. Für die Eigenkapitalquote gehen wir davon aus, dass diese nach einem Anstieg von 24% auf 28% im letzten Jahr ebenfalls noch einmal deutlich ansteigen wird. Hier erscheint uns eine Bandbreite von 32% bis 35% realistisch. Wir erhöhen insgesamt leicht unsere Prognosen zum Gewinn je Aktie von 6,24 Euro auf 6,54 Euro für 2016 und von 7,42 Euro auf 7,74 Euro für 2017. Wir bestätigen unsere Kaufempfehlung für die UBM-Aktie und unser Kursziel von 58 Euro, das im Übrigen nach dem Dividendenanstieg auf 1,60 Euro von einer sehr hohen Dividendenrendite von fast 5% gestützt wird. Für Ihre Fragen zu diesem UBM Update stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Die UBM Development AG wird zu Gast sein bei unserer Investorenkonferenz Forum Financials & Real Estate 2016, die am 8. September im Hilton Frankfurt stattfindet. Weitere Infos und die Möglichkeit zur kostenfreien Registrierung finden Sie auf unserer Webseite unter www.src-research.de/ffs

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2. Mai 2016 / von / in

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