Räumungsklage

Räumungsklage

Das letzte Mittel des Vermieters, um einen zahlungsunwilligen Mieter loszuwerden, ist eine Räumungsklage.

In den häufigsten Fällen erhebt ein Vermieter gegen den Mieter Räumungsklage, weil er diesem infolge von Mietrückständen oder anderen schwerwiegenden Verfehlungen fristlos gekündigt hat. Zieht der Mieter nach Ablauf einer angemessenen Räumungsfrist nicht aus, kann – und sollte – der Vermieter Räumungsklage erheben, wenn er seinen unzuverlässigen Mieter loswerden will. Denn eigenmächtig rausschmeißen darf der Vermieter den Mieter nicht.

Räumungsklage als letztes Mittel des Vermieters

Wurde die Räumungsklage zu Recht erhoben, ergeht ein Urteil und der Vermieter hat einen Räumungstitel in der Hand. Sodann kann der Vermieter einen Gerichtsvollzieher mit der Räumung der Wohnung beauftragen.

Übrigens: Ein Mieter kann eine Räumungsklage und auch die fristlose Kündigung hinfällig machen, indem er innerhalb eines Monats nach Zustellung der Räumungsklage seine Mietschulden vollständig zahlt. Diese Möglichkeit hat er aber nicht, wenn ihm in den vorhergehenden zwei Jahren schon mal vom Vermieter begründet fristlos gekündigt wurde.

13. Mai 2016 / von / in

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