Miese Masche: In letzter Zeit inserieren Betrüger verstärkt

Miese Masche: In letzter Zeit inserieren Betrüger verstärkt

Eine 80-Quadratmeter-Wohnung für 450 Euro Kaltmiete und das mitten in der Bremer Altstadt – das klingt zu schön um wahr zu sein. Und tatsächlich handelt sich bei so einem verlockenden Angebot in den meisten Fällen um die Masche von Betrügern. Seit mehreren Jahren bieten sie im Internet – auch auf den bekannten Immobilienportalen – Wohnungen zu günstigen Quadratmeterpreisen in begehrten Lagen an. Der Haken: Keines dieser Objekte existiert. Meist sind zwar die Adressen richtig, die auf den Fotos abgebildeten Immobilien stehen dort aber nicht. Die günstigen Wohnungen dienen nur als Lockmittel für verzweifelte Wohnungssuchende.

Die häufigsten Betrugsmaschen erkennen

Vorkassebetrug:
Der angebliche Eigentümer, der meist im Ausland weilt, schlägt dem Interessenten vor, den Schlüssel für die freie Wohnung per Post zu schicken. Als Sicherheit will er vorab eine Kaution. Die Abwicklung soll meist über Institutionen erfolgen, bei denen man Bargeld ohne konkreten Personennachweis überweisen kann, zum Beispiel Western Union. Wer bezahlt, bekommt aber nie einen Schlüssel. Bei Kunden sollten daher die Alarmglocken klingeln, wenn sie eine Vorabkaution zahlen sollen.

Nachnahmebetrug:
In manchen Fällen bieten die Betrüger auch an, den Schlüssel per Nachnahme zu schicken. Die Schlüssel, für die dann eine vereinbarte Nachnahmegebühr entrichtet werden soll, kommen zwar auch an, passen aber natürlich nicht ins Haustürschloss der Immobilie. Auch hier gilt: Man sollte immer erst Geld zahlen, wenn man die Immobilie besichtig hat und einen Miet- oder Kaufvertrag unterschrieben hat.

Phishing:
Phishing betrifft nicht mehr nur Nutzer von Online-Banking. Die Betrüger haben es auch auf Wohnungssuchende und Immobilienanbieter abgesehen. Der Trick ist perfide: Kunden von Immobilienportalen erhalten eine E-Mail und werden unter einem Vorwand dazu aufgefordert, sich mit ihren Zugangsdaten beim Immobilienportal einzuloggen. Die E-Mail enthält einen Link, den man klicken soll, um auf die Login-Seite zu gelangen. Allerdings landen die Kunden nicht auf der echten Portalseite, sondern auf einer gefälschten. Dort eingegebene Daten werden an unberechtigte Personen weitergeleitet. Betrüger missbrauchen so zum Beispiel seriöse Verkaufs- oder Vermietungsangebote für einen Vorkassebetrug. Kunden können überprüfen, ob ein Link tatsächlich auf die Original-Seite führt.

Kostenpflichtige Listen:
Hierbei geben sich die Betrüger als Makler aus und bieten den Interessenten gegen Geld Listen mit interessanten Wohnungsangeboten an. Das Pikante: meist kopieren die Betrüger für die Listen Immobilienangebote seriöser Makler, die von dem Missbrauch nichts ahnen. Verlangt also jemand eine finanzielle Vorleistung für eine Liste mit Wohnungen, ist das ein Indiz dafür, dass der Anbieter ein Betrüger ist.

Unsere Empfehlung:

Lentz Gruppe®
Detektei Lentz & Co. GmbH
Flughafenallee 26
28199 Bremen

Tel.: ✆ (0421) 537 1 437

16. Mai 2017 / von / in

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