Kostenmiete

Kostenmiete

Sozialwohnungen dürfen vom Vermieter nur zur Kostenmiete vermietet werden. Der Vermieter profitiert im Gegenzug von öffentlichen Fördergeldern.

Für Wohnungen, die der Mietpreisbindung unterliegen, also öffentlich geförderte Sozialwohnungen sind, darf der Vermieter nicht die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen, sondern nur die Kostenmiete. Dies ist diejenige Miete, die zur Deckung der laufenden Aufwendungen, darunter neben Erhaltungsaufwendungen auch die Finanzierungskosten (Zinsen), notwendig ist.
Die Kostenmiete ist in der Regel niedriger als die ortsübliche Vergleichsmiete. Im Gegenzug dafür, dass eine Sozialwohnung für einen vorher vereinbarten Zeitraum der Belegungsbindung unterliegt und nur zur Kostenmiete vermietet werden darf, profitiert deren Eigentümer von öffentlichen Fördermitteln. Das können zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse sein. Die Vermietung soll an sozial Bedürftige mit Wohnungsberechtigungsschein erfolgen.

13. Mai 2016 / von / in

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