Jahressperrfrist

Jahressperrfrist

Der Vermieter kann nicht nach Gutdünken die Miete erhöhen. Er muss unter anderem die Jahressperrfrist berücksichtigen.

Vermieter dürfen die Miete nicht nach Belieben erhöhen. Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt, in welcher Höhe und nach welchen Zeiträumen der Vermieter eine Zustimmung zu einer Mieterhöhung verlangen darf. Eine dieser Regelungen ist die Jahressperrfrist. Diese besagt, dass der Vermieter nach einer erfolgten Mieterhöhung seinen Mieter binnen eines Jahres nicht mit einem erneuten Mieterhöhungsverlangen konfrontieren darf.

Jahressperrfrist verzögert Mieterhöhungen

Dabei gilt: Der Vermieter darf dem Mieter das Mieterhöhungsschreiben auch nicht innerhalb der Jahressperrfrist zuschicken, es ist in solchen Fällen ungültig. Deshalb ist bei regulären unbefristeten Mietverträgen eine Mieterhöhung faktisch nur alle 15 Monate möglich, denn der Vermieter muss eine Mieterhöhung drei Monate, bevor sie eintreten soll, ankündigen.

Ausgenommen von der Jahressperrfrist sind Erhöhungen der Betriebskostenvorauszahlungen und Modernisierungsmieterhöhungen. Letztere können unabhängig von einer regulären Mieterhöhung vorgenommen werden.

13. Mai 2016 / von / in

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