Heizkosten / Heizkostenabrechnung

Heizkosten / Heizkostenabrechnung

Bei den Betriebskosten sind die Heizkosten meist der größte Brocken. Der Vermieter muss diese verbrauchsabhängig und transparent abrechnen.

Zig Arten von Betriebkosten darf der Vermieter laut Betriebskostenverordnung mit dem Mieter abrechnen. Der größte Posten ist dabei in der Regel die Position Heizkosten. In der Heizkostenabrechnung darf der Vermieter allerdings nicht einfach nach einem Umlageschlüssel wie Personen- oder Quadratmeterzahl abrechnen. Die Heizkosten müssen laut Heizkostenverordnung überwiegend verbrauchsabhängig abgerechnet werden.

Heizkosten verbrauchsabhängig abrechnen

Demnach gilt: Bei Häusern, deren Dämmung mindestens den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1994 gerecht wird, sind mindestens 50 und höchstens 70 Prozent nach tatsächlich erfasstem Verbrauch abzurechnen, der Rest wird nach Wohnfläche abgerechnet. Bei schlechter gedämmten Gebäuden müssen 70 Prozent nach Verbrauch abgerechnet werden. Die Heizkostenverordnung ist verpflichtend: Vermieter, die die Heizkosten nicht dementsprechend abrechnen, müssen es hinnehmen, wenn Mieter die Kosten anteilig kürzen.

Heizkostenabrechnung nur bei Zentralheizung

Anders sieht es aus, wenn die Beheizung eines Gebäudes nicht über eine Zentralheizung erfolgt. Sind in den jeweiligen Wohnungen eines Mehrfamilienhauses in jeder Einheit zum Beispiel Gasthermen oder Nachtspeicheröfen installiert, so sind die Heizkosten nicht Gegenstand der Nebenkostenabrechnung des Vermieters. Der Gasverbrauch wird vielmehr zwischen dem Mieter und dem Versorgungsunternehmen abgerechnet.

Die Heizkostenverordnung regelt, wie die Kosten für die Wärme abgerechnet werden müsse

13. Mai 2016 / von / in

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