Haustür einbauen | Anleitung Montage | Rat & Tat

Haustür einbauen | Anleitung Montage | Rat & Tat



In dieser Anleitung zeigen wir, wie ihr eure Haustür bzw. Eingangstür richtig einbaut. Türen einbauen leicht gemacht mit den Experten von OBI!
Mehr zum Thema: http://www.obi.de/de/rat-und-tat/bauen/fenster-und-tueren/haustueren-einbauen-video/index.html?isi=true?wt_mc=yt.rat_und_tat.Building.2019.Haustueren_einbauen
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In der Regel steht als erstes der Ausbau der alten Tür an – es sei denn ihr habt einen Neubau. Also altes Türblatt aushängen, eventuell vorhandene Glasteile entfernen, dann den Rahmen an mehreren Stellen ansägen.

Schlagt an der Innenseite des Türrahmens den Putz ab. So findet ihr die Maueranker, die ihr dann abtrennt: mit der Säbelsäge oder einem Trennschleifer. Nun entfernt ihr den alten Rahmen – vorsichtig, damit nicht noch mehr Putz beschädigt wird.

Nehmt das Türblatt aus dem neuen Rahmen. Um diesen Rahmen – auch Türzarge genannt – klebt ihr das beiliegende Dichtband oder eine Dampfdiffusionsfolie auf. Nun passt ihr den Rahmen ein; entweder direkt an den Falz oder mittig in die Laibung. Richtet ihn mit Hilfe der Wasserwaage nach allen Richtungen im Lot aus und fixiert ihn mit den Holzkeilen.

Der Abstand der Zarge sollte zu den Seiten und nach oben etwa zehn bis fünfzehn Millimeter betragen. Kontrolliert außerdem, ob das Türblatt genügend hoch über dem Fußboden schwingen würde. Der Abstand sollte etwa einen Zentimeter betragen, damit es keine Schäden gibt, falls sich Steinchen unter der Tür verklemmten. Moderne Haustüren haben aber ausreichend hohe Schwellen. Diese solltet ihr vollständig unterfüttern, damit sie sich bei Belastung nicht verbiegen.

Wenn es nicht schon werkseitig geschehen ist, verseht ihr die Zarge mit Löchern – bohrt zuerst an der Bandseite. Jede Seite bekommt vier Löcher. Beginnt zehn bis fünfzehn Zentimeter von den Ecken entfernt. Bohrt mittig, damit die Isolierung im Rahmen möglichst nicht beschädigt wird.

Nun verschraubt ihr den Rahmen. Häufig werden selbstschneidende Sieben Komma Fünf Millimeter Montageschrauben verwendet. Für die benötigt ihr einen langen Sechs-Millimeter-Steinbohrer.

Jetzt hängt ihr das Türblatt ein, um den Sitz und das Schloss zu überprüfen. Gibt es Probleme, könnt ihr beispielsweise durch Veränderung der Keilstellung die Position der Zarge und somit den Sitz der Tür korrigieren. Ist alles in Ordnung, nehmt ihr das Türblatt wieder heraus, setzt auch auf der Schlossseite die Schrauben und entnehmen die Keile.

Verputzt die Laibung sauber mit Reparaturmörtel. Hat der Mörtel abgebunden, schäumt ihr den Spalt zwischen Zarge und Laibung mit geeignetem Montageschaum aus. Nach dem Aushärten entnehmt ihr die Holzklötzchen, füllt auch diese Lücken, schneidet das überschüssige Material mit einem Cuttermesser ab und verschließt den Spalt mit Acryl oder mit speziellen Abdeckleisten.

Jetzt könnt ihr das Türblatt einsetzen. Zu guter Letzt schraubt ihr noch die Beschläge, also Türgriff, Klinke und Abdeckrosetten an.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauchdes Artikels jede Haftung aus. Eure gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achtet bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragt, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führt diese Arbeiten nicht aus, wenn ihr mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

14. November 2014 / 3 Kommentare / von / in

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