Hauff-Technik gehört zu den TOP 100

Hauff-Technik gehört zu den TOP 100


Zum 23. Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Die Hauff-Technik GmbH & Co. KG gehört in diesem Jahr bereits zum siebten Mal in Folge zu dieser Innovationselite und schaffte in der Größenklasse der Unternehmen von 51 bis 250 Mitarbeitern sogar zum zweiten Mal den Sprung auf Platz 2. Das Hermaringer Unternehmen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Untersucht wurden das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrte den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.

Die Hauff-Technik GmbH & Co. KG überzeugte bei TOP 100 in allen Bewertungskategorien. Nicht ohne Grund hat es das Unternehmen aus Hermaringen in den vergangenen 60 Jahren vom kleinen Manufakturbetrieb bis hin zu einem europaweit führenden Hersteller von Dichtungssystemen für Kabel-, Rohr- und Leitungsdurchführungen geschafft. Bei TOP 100 wird Hauff-Technik schon zum siebten Mal in Folge ausgezeichnet. Das Unternehmen hat sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt und in diesem Jahr sogar zum zweiten Mal den Sprung auf Platz zwei der Größenklasse B geschafft.

„Wir entwickeln Produkte, von denen die Kunden heute noch gar nicht wissen, dass sie sie morgen brauchen werden“, sagt Geschäftsführer Dr. Michael Seibold stolz. Deswegen denkt das Unternehmen stets einen Schritt weiter und entwickelt Innovationen, die den Mitbewerbern voraus sind. Zuletzt erzielte Hauff-Technik dank dieser Strategie rund 60 Prozent Umsatz aus Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen, die das Unternehmen vor der Konkurrenz auf den Markt gebracht hat. Der Vertrieb nimmt die Meinungen des Marktes auf und trägt diese ins Unternehmen. „Wir können nahezu ausschließen, dass wir uns am Bedarf vorbei entwickeln“, erklärt Dr. Michael Seibold.

Der Top-Innovator hat seine Innovationsprozesse so ausgelegt und optimiert, dass auch radikale Ideen strukturiert gesammelt werden können. Ein eigens dafür eingerichtetes Innovations-Postfach hilft bei der Verwaltung der Vorschläge. Bei der Bearbeitung der Innovationsideen setzt Hauff-Technik auf einen Mix aus analogen und digitalen Medien. „Bei Ad-Hoc-Meetings können wir zum Beispiel auf ein Smartboard oder auf spezielle Software zurückgreifen. Aber auch Klassiker, wie Reviews oder einfach Besprechungsrunden sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Bearbeitung von Innovationsideen“, so Dr. Seibold. Zusätzlich ist eine offene Atmosphäre wichtig: Den 207 Beschäftigten steht stets die Tür zur Geschäftsführung offen, regelmäßige Veranstaltungen pflegen den Zusammenhalt. So gut aufgestellt kann das Unternehmen weiterhin aktiv die Zukunft gestalten.

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.
 

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8. Juli 2016 / von / in

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