Außerordentliche Kündigung bei Tod eines Mieters

Außerordentliche Kündigung bei Tod eines Mieters

Stirbt ein Mieter, etwa der Ehepartner, so hat der andere noch lebende Mieter das Recht, den Mietvertrag innerhalb eines Monats nach Kenntnis über den Todesfall außerordentlich unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfristen zu beenden.

Dieses Recht auf eine außerordentliche Kündigung ist insbesondere bei Zeitmietverträgen wichtig. Umgekehrt gilt: Wenn der andere Mieter oder eine Person im Haushalt (etwa der Ehepartner oder Lebensgefährte, der dauerhaft im Haushalt wohnt) das Mietverhältnis fortführen will, kann ihm der Vermieter nicht einfach kündigen. Das Mietverhältnis wird fortgeführt (BGB § 563 und 563a). Auch Erben, mit denen das Mietverhältnis gemäß § 564 BGB fortgesetzt wird, haben das Recht auf die außerordentliche Kündigung. Sie können innerhalb eines Monats mit der gesetzlichen Frist kündigen.

13. Mai 2016 / von / in

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